Hubertine Auclerte | Alphamädchen #14

Dieses Monat ist das Alphamädchen der Geschichte Hubertine Auclert (* 10. April 1848 – † 4. August 1914). Sie bezeichnete sich 1882 das erste Mal selbst als Feministin.

Mit 25 Jahren zog sie nach Paris und schloss sich dort einer legalen Frauenbewegung an und kämpfte bis zu ihrem Tod für die Frauenrechte.

Sie war die Erste

Auclert gilt als erste Aktivistin der französischen Suffragetten. Doch nicht nur das, sie rief auch eine Zeitung ins Leben, die unter anderem diverse Petitionen verbreitete. In ihren Reden setze sie sich für Rechte ein, die für uns heute selbstverständlich sind: Das Wahlrecht für Frauen, das eigene Einkommen, sowie für das Recht sich scheiden zu lassen. Irgendwie ist es unvorstellebar, dass man uns all das zuerst nicht zugestanden hat. Aber nicht nur in ihrem eigenen Land wollte sie etwas verändern! Hubertine Auclert zog für vier Jahre nach Algerien und setzte sich dort für Mädchenschulen und die Abschaffung der Polygamie ein.

Hubertine Auclert kämpfte bis zum Ende

Das Traurigste für mich ist aber, dass sie ihren Erfolg gar nicht mehr zu Lebzeiten erlebte. Das Frauenwahlrecht wurde erst 32 Jahre nach ihrem Tod in Frankreich eingeführt.

Mich persönlich fasziniert ihr Lebenslauf und ihr Aktivismus. Anderseits bekomme ich dadurch ein schlechtes Gewissen, da Hubertine Aucler sich über ihre Landesgrenzen hinaus so für Frauen und ihre Rechte einsetzte. Sie wollte nicht nur in ihrem eigenen Land was verbessern. Genau solchen Frauen wie ihr haben wir so viele Rechte zu verdanken, von denen auch heute noch manche Frauen in anderen Ländern Träumen.

(Bild-Quelle)

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